Evangelische Jugendscheune Melaune e.V.
Mit Jesus gehst Du nicht verloren!

Der Evangelische Jugendscheune Melaune e.V., ist ein Kooperationspartner des Evangelischen Kirchenkreis Niederschlesische Oberlausitz und Mitglied im CVJM Landesvervand Schlesische Oberlausitz e.V.

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Das war:

PORTA Charetytag 7.Mai in Görlitz - PORTA spendet 10% der Tageseinnahmen an uns!

PORTA 7.Mai

PORTA 7.Mai
PORTA 2

Regionaler Kinder-und Jungschartag in Niesky - 5.Mai 2012

JStag1

JSTag2

Letzte Brotzeit-Jugendgottesdienst am 13.4.12 mit der Spielgruppe Hochkirch:Video-hier klicken!



Brotzeit 1. Hj 2012

Aus der lokalen Presse :
Über unseren befreundeten Verein: Esta e.V. Görlitz
Esta ev
Geldsorgen machen dem Verein esta und dem Jugendhaus Wartburg das Leben schwer. Am Sonnabend findet gemeinsam mit der Dietrich-Heise-Schule ein Tag der offenen Tür statt. Verena Rohr mit ihrem Sohn vorm Plakat zum Tag der offenen Tür am Sonnabend im Jugendhaus Wartburg. Zum dritten Mal findet der Infotag gemeinsam mit der Dietrich-Heise-Grundschule statt.Foto: Pawel Sosnowski
 Der Garten ist höchst idyllisch. Spiel- und Sportplätze liegen im Halbschatten, Vögel singen, Kinder toben mit rasselnden Spielzeugautos übers Gelände. Drinnen in der Wartburg an der Johannes-Wüsten-Straße treffen sich Jugendliche auf Plausch und Kaffee. Ein paar wollen eine Runde Tischkicker spielen – Jugendhaus-Idylle.

 Aber so selbstverständlich, wie es klingt, ist es nicht. Für den Verein esta, die evangelische Stadtjugendarbeit, ist es nicht immer einfach, alle Angebote am Leben zu erhalten. Die vielen Projekte in der Wartburg, wo der Verein Hauptmieter und Mitglied im Trägerverein ist, sind nur ein Teil der Arbeit. Viel mehr kommt hinzu: Lebenshof in Ludwigsdorf, Jesusladen in Hagenwerder, Christenlehre und junge Gemeinden in den Dörfern um Görlitz und anderes. Da fehlt oft das Geld. Seit der Kreisreform 2008 bekommt der Verein keine regelmäßige Förderung mit öffentlichem Geld mehr, sagt Stadtjugendwart Ulrich Warnatsch, der sich ehrenamtlich im Verein engagiert.

 Auf Spenden sei esta darum angewiesen – und bekomme sie zum Glück auch. „Viele verfahren nach dem alttestamentarischen Prinzip, ein Zehntel des Eigenen zu geben“, sagt Ulrich Warnatsch. Und Verena Rohr, die beim esta für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, fügt hinzu: „Es ist manchmal erstaunlich, wer spendet. Das sind bei Weitem nicht nur Leute, denen es selbst finanziell sehr gut geht.“ Einige seien als Jugendliche regelmäßig in der Wartburg gewesen, andere fühlen sich aus anderen Gründen mit dem Haus verbunden. „Wir bleiben optimistisch“, sagt Ulrich Warnatsch. „Aber an manchen Tagen wissen wir nicht so richtig, wie es weitergehen soll.“

 So sehr dies auch bedrückt: Am Sonnabend werden die Sorgen in den Hintergrund geschoben. Dann laden der Verein und die evangelische Dietrich-Heise-Schule zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte können sich im Jugendhaus Wartburg die verschiedenen Projekte anschauen. Ab 10 Uhr gibt es Musik, Vorführungen, Spiele, ein Drei-Gang-Menü mit Suchspiel und als Höhepunkt eine Fahrrad-Sponsoren-Rallye. Hauptsächlich Kinder radeln dabei eine Runde ums Quartier, quälen sich die bergige Wüsten-Straße hoch und bekommen pro Runde von Sponsoren Geld, das den Projekten zugutekommt. „Neben dem Spaß lernen die Kinder und Jugendlichen, dass auch sie mithelfen müssen, unser Jugendhaus zu erhalten“, erklärt Verena Rohr. In der Heise-Schule wird von 10 bis 14 Uhr zu Führungen, Musik, Flohmarkt oder auch Unterricht zum Mitmachen eingeladen.

 Im November gibt es die Wartburg schon seit 20 Jahren als Jugendhaus. Und die Beliebtheit reißt nicht ab. Laut Verena Rohr und Ulrich Warnatsch werden nicht nur die Säle regelmäßig für Seminare, Konzerte und Ausstellungen gebucht. Jeden Tag kommen 30, 40 Kinder und Jugendliche in die verschiedenen Arbeitsgruppen, die Kita hat 60 Plätze, und das „Spielcafé Domizil“ besuchen täglich weitere 20 bis 40 Jugendliche. Letzteres liegt den Mitarbeitern besonders am Herzen. Immer wieder tauchen dort Jugendliche auf, die nicht wissen, wohin mit sich – manchmal wortwörtlich. Es kam schon vor, dass ein Mitarbeiter sie für ein, zwei Nächte mit zu sich nach Hause genommen hat. „Sie ziehen von Kumpel zu Kumpel“, hat Ulrich Warnatsch beobachtet. „Das ist kein Massenphänomen, aber es gibt mehr davon, als man weiß.“ Ein Traum des Vereins wäre es, ein Wohnprojekt zu starten. Eine WG für Jugendliche, die erst wieder auf den richtigen Weg finden müssen. „Wir erleben das im Lebenshof oft. Tagsüber klappt alles, aber abends fallen sie wieder in ihre alten Gewohnheiten und kommen früh nicht hoch. Da fängt man immer wieder von vorn an.“ Solch ein Wohnprojekt könnte helfen, die Übel an der Wurzel zu packen. Aber: Es fehlt einfach das Geld.

Bus aus Ukraine

Durch den unfreiwilligen Halt mit ihrem desolaten Reisebus lernen 26 Kinder aus der Ukraine die Jugendscheune kennen.
 

Zu einem Zwangsaufenthalt im Rüst-heim der Jugendscheune Melaune waren Montag früh diese 23 Kinder mit ihren Begleiterinnen verurteilt. Doch die Leiterin der Einrichtung, Martina Ullrich (links), sorgte dafür, dass sich die Mädchen und Jungen wohlfühlten. Foto: B. Donke
 Das Ende ihrer Fahrt aus der ukrainischen Heimatstadt Nowa Kahowka, einer 100000 Einwohner zählenden Stadt am Dnepr, hatten sich die 26 Kinder im Alter von elf bis 14 Jahren doch etwas anders vorgestellt. Nach fast 48-stündiger Fahrt und 1650 zurückgelegten Kilometern fand die Reise auf der Autobahn nahe Bautzen am zeitigen Montagmorgen ihr plötzliches Ende. Beamte der Autobahnpolizei zogen den Reisebus gegen 3Uhr wegen großer technischer Mängel aus dem Verkehr. Eigentlich sollte die Fahrt in das thüringische Erholungsheim in Hambach/Tiefenort gehen. Denn die Mädchen und Jungen wollen sich dort erholen. Sie alle leiden unter den Spätfolgen der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und kommen aus armen Familien in der Ukraine.

 Noch während der Bus in die Reparaturwerkstatt der Dussa GmbH nach Döbschütz gebracht wurde, bemühten sich die dortigen Mitarbeiter um die Unterbringung der Kinder und ihrer drei Begleiterinnen. Ein Anruf in der Jugendscheune Melaune gegen 4Uhr in der Früh löste dann das Problem der Unterbringung sehr schnell und unbürokratisch. Mit einen Bus wurden die Kinder nach Melaune in das Rüst-heim gebracht und hier sofort mit allem Notwendigen wie Liegen, Essen und Trinken versorgt.

 „Für uns war es selbstverständlich, sofort zu helfen und alles Nötige zu unternehmen, um den ermüdeten Kindern einen angenehmen Aufenthalt im Rüstheim zu ermöglichen“, sagt Martina Ullrich, die Leiterin der evangelischen Einrichtung. Da waren die Gäste aus der Ukraine froh, hier in Melaune sofort Unterkunft zu bekommen. „Wir sind den Mitarbeitern der Einrichtung sehr dankbar, dass sie uns hier so freundlich und unkompliziert aufgenommen haben“, sagt erleichtert die Dolmetscherin der Gruppe, Oksana Parafenko. Auch die mitgereiste Ärztin, Galina Wojtuschenko, und die Leiterin der Gruppe, Irina Ischenkowa, zeigten sich sehr erleichtert und dankbar.

 Der in Deutschland zugelassene Reisebus, der von zwei ukrainischen Fahrern chauffiert wurde, wird nun für einige Tage in der Werkstatt der Firma Dussa zubringen müssen. Klaus Dussa sagte zur SZ, dass der Bus erhebliche Mängel aufweist, die so schnell nicht zu reparieren sind. Die Bremsanlage ist verschlissen und tragende Karosserieteile weisen starke Rostschäden auf. Gestern sollte ein Ersatzbus aus Thüringen die Kinder in Melaune abholen und sie an ihr Ziel in Hambach/Tiefenort bringen. Dort werden sie mit Hilfe des Vereins „Kinder in Not“ und dem Internationalen Wohlfahrtsfond „Oberig“ einen dreiwöchigen Erholungsaufenthalt genießen. (mit SZ/sg)

Unsere Bilder verdanken wir fast ausschließlich Florian Gaertner. Mehr Infos & Kontakt:          Hier klicken!


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