Evangelische Jugendscheune Melaune e.V.
Mit Jesus gehst Du nicht verloren!
Der
Evangelische Jugendscheune Melaune e.V., ist ein Kooperationspartner
des Evangelischen Kirchenkreis Niederschlesische Oberlausitz und
Mitglied im CVJM Landesvervand Schlesische Oberlausitz e.V.
Diese
Seite befindet sich noch im Aufbau. (letzte Aktualisierung: 08.05.12)
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Kontakt zur Büroleitung:
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Das war:
PORTA Charetytag 7.Mai in Görlitz - PORTA spendet 10% der Tageseinnahmen an uns!

Regionaler Kinder-und Jungschartag in Niesky - 5.Mai 2012


Letzte Brotzeit-Jugendgottesdienst am 13.4.12 mit der Spielgruppe Hochkirch:Video-hier klicken!
Aus der lokalen Presse :
Über unseren befreundeten Verein: Esta e.V. Görlitz
Geldsorgen
machen dem Verein esta und dem Jugendhaus Wartburg das Leben schwer. Am
Sonnabend findet gemeinsam mit der Dietrich-Heise-Schule ein Tag der
offenen Tür statt. Verena Rohr mit ihrem Sohn vorm Plakat zum Tag der
offenen Tür am Sonnabend im Jugendhaus Wartburg. Zum dritten Mal findet
der Infotag gemeinsam mit der Dietrich-Heise-Grundschule statt.Foto:
Pawel Sosnowski
Der
Garten ist höchst idyllisch. Spiel- und Sportplätze liegen im
Halbschatten, Vögel singen, Kinder toben mit rasselnden Spielzeugautos
übers Gelände. Drinnen in der Wartburg an der Johannes-Wüsten-Straße
treffen sich Jugendliche auf Plausch und Kaffee. Ein paar wollen eine
Runde Tischkicker spielen – Jugendhaus-Idylle.
Aber
so selbstverständlich, wie es klingt, ist es nicht. Für den Verein
esta, die evangelische Stadtjugendarbeit, ist es nicht immer einfach,
alle Angebote am Leben zu erhalten. Die vielen Projekte in der
Wartburg, wo der Verein Hauptmieter und Mitglied im Trägerverein ist,
sind nur ein Teil der Arbeit. Viel mehr kommt hinzu: Lebenshof in
Ludwigsdorf, Jesusladen in Hagenwerder, Christenlehre und junge
Gemeinden in den Dörfern um Görlitz und anderes. Da fehlt oft das Geld.
Seit der Kreisreform 2008 bekommt der Verein keine regelmäßige
Förderung mit öffentlichem Geld mehr, sagt Stadtjugendwart Ulrich
Warnatsch, der sich ehrenamtlich im Verein engagiert.
Auf
Spenden sei esta darum angewiesen – und bekomme sie zum Glück auch.
„Viele verfahren nach dem alttestamentarischen Prinzip, ein Zehntel des
Eigenen zu geben“, sagt Ulrich Warnatsch. Und Verena Rohr, die beim
esta für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, fügt hinzu: „Es ist
manchmal erstaunlich, wer spendet. Das sind bei Weitem nicht nur Leute,
denen es selbst finanziell sehr gut geht.“ Einige seien als Jugendliche
regelmäßig in der Wartburg gewesen, andere fühlen sich aus anderen
Gründen mit dem Haus verbunden. „Wir bleiben optimistisch“, sagt Ulrich
Warnatsch. „Aber an manchen Tagen wissen wir nicht so richtig, wie es
weitergehen soll.“
So
sehr dies auch bedrückt: Am Sonnabend werden die Sorgen in den
Hintergrund geschoben. Dann laden der Verein und die evangelische
Dietrich-Heise-Schule zum Tag der offenen Tür ein. Interessierte können
sich im Jugendhaus Wartburg die verschiedenen Projekte anschauen. Ab 10
Uhr gibt es Musik, Vorführungen, Spiele, ein Drei-Gang-Menü mit
Suchspiel und als Höhepunkt eine Fahrrad-Sponsoren-Rallye.
Hauptsächlich Kinder radeln dabei eine Runde ums Quartier, quälen sich
die bergige Wüsten-Straße hoch und bekommen pro Runde von Sponsoren
Geld, das den Projekten zugutekommt. „Neben dem Spaß lernen die Kinder
und Jugendlichen, dass auch sie mithelfen müssen, unser Jugendhaus zu
erhalten“, erklärt Verena Rohr. In der Heise-Schule wird von 10 bis 14
Uhr zu Führungen, Musik, Flohmarkt oder auch Unterricht zum Mitmachen
eingeladen.
Im
November gibt es die Wartburg schon seit 20 Jahren als Jugendhaus. Und
die Beliebtheit reißt nicht ab. Laut Verena Rohr und Ulrich Warnatsch
werden nicht nur die Säle regelmäßig für Seminare, Konzerte und
Ausstellungen gebucht. Jeden Tag kommen 30, 40 Kinder und Jugendliche
in die verschiedenen Arbeitsgruppen, die Kita hat 60 Plätze, und das
„Spielcafé Domizil“ besuchen täglich weitere 20 bis 40 Jugendliche.
Letzteres liegt den Mitarbeitern besonders am Herzen. Immer wieder
tauchen dort Jugendliche auf, die nicht wissen, wohin mit sich –
manchmal wortwörtlich. Es kam schon vor, dass ein Mitarbeiter sie für
ein, zwei Nächte mit zu sich nach Hause genommen hat. „Sie ziehen von
Kumpel zu Kumpel“, hat Ulrich Warnatsch beobachtet. „Das ist kein
Massenphänomen, aber es gibt mehr davon, als man weiß.“ Ein Traum des
Vereins wäre es, ein Wohnprojekt zu starten. Eine WG für Jugendliche,
die erst wieder auf den richtigen Weg finden müssen. „Wir erleben das
im Lebenshof oft. Tagsüber klappt alles, aber abends fallen sie wieder
in ihre alten Gewohnheiten und kommen früh nicht hoch. Da fängt man
immer wieder von vorn an.“ Solch ein Wohnprojekt könnte helfen, die
Übel an der Wurzel zu packen. Aber: Es fehlt einfach das Geld.

Durch den unfreiwilligen Halt mit ihrem desolaten Reisebus lernen 26 Kinder aus der Ukraine die Jugendscheune kennen.
Zu einem Zwangsaufenthalt im
Rüst-heim der Jugendscheune Melaune waren Montag früh diese 23 Kinder
mit ihren Begleiterinnen verurteilt. Doch die Leiterin der Einrichtung,
Martina Ullrich (links), sorgte dafür, dass sich die Mädchen und Jungen
wohlfühlten. Foto: B. Donke
Das Ende ihrer Fahrt aus der
ukrainischen Heimatstadt Nowa Kahowka, einer 100000 Einwohner zählenden
Stadt am Dnepr, hatten sich die 26 Kinder im Alter von elf bis 14
Jahren doch etwas anders vorgestellt. Nach fast 48-stündiger Fahrt und
1650 zurückgelegten Kilometern fand die Reise auf der Autobahn nahe
Bautzen am zeitigen Montagmorgen ihr plötzliches Ende. Beamte der
Autobahnpolizei zogen den Reisebus gegen 3Uhr wegen großer technischer
Mängel aus dem Verkehr. Eigentlich sollte die Fahrt in das thüringische
Erholungsheim in Hambach/Tiefenort gehen. Denn die Mädchen und Jungen
wollen sich dort erholen. Sie alle leiden unter den Spätfolgen der
Reaktorkatastrophe von Tschernobyl und kommen aus armen Familien in der
Ukraine.
Noch während der Bus in die
Reparaturwerkstatt der Dussa GmbH nach Döbschütz gebracht wurde,
bemühten sich die dortigen Mitarbeiter um die Unterbringung der Kinder
und ihrer drei Begleiterinnen. Ein Anruf in der Jugendscheune Melaune
gegen 4Uhr in der Früh löste dann das Problem der Unterbringung sehr
schnell und unbürokratisch. Mit einen Bus wurden die Kinder nach
Melaune in das Rüst-heim gebracht und hier sofort mit allem Notwendigen
wie Liegen, Essen und Trinken versorgt.
„Für uns war es
selbstverständlich, sofort zu helfen und alles Nötige zu unternehmen,
um den ermüdeten Kindern einen angenehmen Aufenthalt im Rüstheim zu
ermöglichen“, sagt Martina Ullrich, die Leiterin der evangelischen
Einrichtung. Da waren die Gäste aus der Ukraine froh, hier in Melaune
sofort Unterkunft zu bekommen. „Wir sind den Mitarbeitern der
Einrichtung sehr dankbar, dass sie uns hier so freundlich und
unkompliziert aufgenommen haben“, sagt erleichtert die Dolmetscherin
der Gruppe, Oksana Parafenko. Auch die mitgereiste Ärztin, Galina
Wojtuschenko, und die Leiterin der Gruppe, Irina Ischenkowa, zeigten
sich sehr erleichtert und dankbar.
Der in Deutschland
zugelassene Reisebus, der von zwei ukrainischen Fahrern chauffiert
wurde, wird nun für einige Tage in der Werkstatt der Firma Dussa
zubringen müssen. Klaus Dussa sagte zur SZ, dass der Bus erhebliche
Mängel aufweist, die so schnell nicht zu reparieren sind. Die
Bremsanlage ist verschlissen und tragende Karosserieteile weisen starke
Rostschäden auf. Gestern sollte ein Ersatzbus aus Thüringen die Kinder
in Melaune abholen und sie an ihr Ziel in Hambach/Tiefenort bringen.
Dort werden sie mit Hilfe des Vereins „Kinder in Not“ und dem
Internationalen Wohlfahrtsfond „Oberig“ einen dreiwöchigen
Erholungsaufenthalt genießen. (mit SZ/sg)
Unsere Bilder verdanken wir fast
ausschließlich Florian Gaertner. Mehr
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